Bald Neues am Postplatz

mario am 3. März 2015 um 18:45

Am Postplatz wird sich bald einiges verändern, das alte Telekom-Gebäude wird weichen, an dieser Stelle sowie zwischen Marien- und Wallstraße (am Antonsplatz) Wohnhäuser entstehen. Man darf gespannt sein – aber hier erstmal Schnappschüsse von heute.

Ehem. Konsum Fleischverarbeitungsbetrieb

felix (kultur!ngenieur) am 15. Februar 2015 um 21:44

Fotos: Annette Nickel, Christoph Boosen, Felix Liebig, Mario Hennig, Nadja Nitsche, Sebastian Löder, Silvia Kramer-Lüttig, Tim Alder, Wolf-Peter Franke am 25.10., 29.11. und 13.12.2014 / Text: Felix Liebig

Durch den Besitzerwechsel derEhem. Fleischverarbeitungsbetrieb der Konsumgenossenschaft „Vorwärts“ (Link zu ausführlichen Informationen auf „Das Neue Dresden“) kam die AG Stadtdokumentation in den Genuss dreier ausgiebiger Dokumentationstermine auf der Fabrikstraße 13.

Auf Basis der Gegenseitigkeit selektierte die AG ein Portfolio von Fotografien aller Mitglieder für den neuen Besitzer und stellte dieses auch vor. Eine freie Auswahl dreier Fotos jeder Fotografin, jedes Fotografen soll in der Galerie den Blick der AG illustrieren.

Von den wenigen sonstigen Dokumentationsfunden im Netz sticht der von Thomas Kemnitz vom 14.5.2009 (Link zum Fotoprojekt auf „vimudeap“) heraus, der nach eigenen Aussagen für ein eigenes Projekt dokumentierte.


 

Hall of Meat

felix (kultur!ngenieur) am 29. Oktober 2014 um 16:17

Fotos: Felix Liebig, 25. & 26. Oktober 2014, Text: ebenda

Bei einem offiziellen Fototermin der AG in einem noch nicht näher zu bezeichnenden Gebäude in Dresden konnten diverse Pieces von lokal aktiven Wandkünstlern auf den Sensor gebannt werden. Diese intime und ungestörte „Hall of Fame“ der Künstler wirft zwar die Frage nach dem Zugang zum Bauwerk auf, bleibt hoffentlich dennoch weiterhin unangetastet.

 

Darmstadt – eine fotografische Verortung im Vorort

felix (kultur!ngenieur) am 28. August 2014 um 13:17

Fotos: Felix Liebig am 22. und 23. August 2014; Text: Ebenda am 28. August 2014

Die selbsternannte → Wissenschaftsstadt Darmstadt (Wiki) wurde auf einem Wochenendausflug bewandert. Unter Leitung ortsansässiger ESA-Ingenieure konnte eine Raumsonde unlängst zum entfernten → Kometen „Tschurij“ (Portal der Stadt) aufschließen. Unter Führung durch eine Ortsansässige konnten die zwei Besucher auf zwei ausgedehnten Stadt- und Zwischenstadtwanderungen (→ Umap) von ca. 4 und ca. 6 Stunden bzw. ca. 8 und ca. 12 km Länge das urban-rurale Stadtfeld erschließen. Dabei stellt sich heraus, dass Darmstadt als „Vorort“ von → Frankfurt/Main (Wiki) sicher seine eigenen Qualitäten und sein eigenes Wohlergehen in unterschiedlichen Bereichen der Kultur hat. Dass aber die von der Ludwigshöh bestaunbare und ziemlich genau 30 km Luftlinie entfernte „Mainmetropole“ eine ungleich höhere Anziehung ausstrahlt – wie auf einer Studienexkursion bereits 2002 bemerkt wurde. Nichtsdestotrotz bietet Darmstadt dieses unvergleichliche Panorama auf die Zwischenstadt an den Ausläufern des Taunus gegenüber den Hochbauten der Metropole ohne Aufpreis und mit gelassenem ruralen Ambiente. Was in der durchaus wohlhabenden Stadt an Lebensformen aus diesem Blickwinkel wahrgenommen wurde, ist als zyklische Momentaufnahme von 30 bzw. 60 Einzelbildern in der Fotogalerie sichtbar – freilich wie immer weitgehend kommentarlos, aber chronologisch zum Selbststudium:

Tag 1 – Freitag, der 22. August 2014 ca. zwischen 18 und 22 Uhr, Darmstadt Nordost > Zentrum

Tag 2 – Samstag, der 23. August 2014 zwischen ca. 12 und 18 Uhr, Darmstadt Nordost > Waldkunstpfad Böllenfalltor

Der Dresdner Süden – eine fotografische Anatomie

felix (kultur!ngenieur) am 11. August 2014 um 11:59

Fotos: Felix Liebig am 9. August 2014; Text: ebender am 11. August 2014

Auf einer knapp 18 km umfassenden und gute sieben Stunden andauernden Fotowanderung durch den Süden von Dresden entstand eine Umschau von Eigenheiten der Gegend. Die Route folgte den Ortschaften Löbtau – Plauen – Coschütz – Gittersee – Cunnersdorf – Boderitz – Bannewitz – Eutschütz – Rippien – Babisnauer Pappel – Golberode – Goppeln – Leubnitz-Neuostra. Mehr dazu auf → Umap. Freilich ist nur das dokumentiert, was am Weg lag. Aus einer Sammlung von ca. 200 Fotos konnten 51 extrahiert werden. Die Geschichte dazu darf wie immer selbst erzählt werden.

FelixLiebig_Fotoanatomie_Dresden-Sued_IMG_8826

Warnemünde – kleine architektonische Stilkunde

felix (kultur!ngenieur) am 31. Juli 2014 um 13:34

Fotos: Felix Liebig am 24. Juli 2014; Text: ebender am 31. Juli 2014

Auf einem unrepräsentativen Rundgang durch die eigentliche Stadt hinter dem Touristenstrom am Alten Strom konnten diverse typologische Besonderheiten festgestellt werden.

FelixLiebig_Warnemuende_Stadt_IMG_8369

Warnemünde – Blick auf den Hafenalltag

felix (kultur!ngenieur) am 31. Juli 2014 um 13:16

Fotos: Felix Liebig am 24. Juli 2014; Text: ebender am 31. Juli 2014

In → Warnemünde am Alten Strom tummeln sich in der schönsten Zeit des Jahres viele Touristen, unzählige Fischbrötchen, noch ein wenig mehr Quallen (ohne Bild), einige Möwen, einzelne Promoter, diverse Segler und ein paar Fischer sowie ein → „Ferkeltaxi„. Ein maritimes Panoptikum; Meer ist nicht zu sagen …

Warnemünde – ein fotografisches Haiku

felix (kultur!ngenieur) am 31. Juli 2014 um 11:11

Fotos: Felix Liebig am 24. Juli 2014; Text: ebenda am 31. Juli 2014

Aus dem Urlaubsparadies grüßt ein Haiku:

  • Die → Open Air Party (Ostsee Zeitung) in Warnemünde ist etwas auf Sand Gebautes.
  • Am Ufer stranden zahlreiche → Gelbe Haarquallen, im Volksmund seit jeher bekannt als „Feuerquallen“.
  • Ein Bad im Meer ist erfrischender als ein Bad in der Menge.

IMG_8241

Bahr des Praktikers – ein Lost (Shopping) Place in Rostock

felix (kultur!ngenieur) am 29. Juli 2014 um 21:39

Text & Fotos: Felix Liebig am 29. Juli 2014

Dass „Praktiker“ erst teilweise zu „Max Bahr“ und dann zu nichts wurde, wissen fast alle. Genaueres findet sich im Internet. Dass der Verlust zweier Baumarktketten kaum sichtbar ist, fällt zwangsläufig kaum jemandem auf. Zu groß ist der Reiz für die Wettbewerber, die Leerstellen zu besetzen. Außer im „Ostsee Park“ im Suburbia von Rostock-Sievershagen:

Der ehemalige Shopping Space des „Praktiker“ ist ein Lost Place. Er steht im grauen Abendhimmel grau, ein wenig blau und gelb, später auch etwas rötlich da. Der Hinweis auf die Alarmsicherung am Eingang scheint zu wirken. Erste Vereinnahmungen dieses aufschlussreichen Rohzustandes finden tatsächlich nur durch eine Elektronikkette statt. Dennoch scheint hier alles auf den nächsten Betreiber, den nächsten Farbcodex, die nächste Füllung mit Waren zu warten. Knapp einen Kilometer weiter wurde „Max Bahr“ von einem Wettbewerber mit dem Namen einer berühmten Architekturschule bereits übernommen.


Einmal rundrum (und kurz hinein):

Ahrenshoop – eine kleine fotografische Saisonkunde

felix (kultur!ngenieur) am 29. Juli 2014 um 16:35

Fotos: Felix Liebig am 25. Juli 2014 & 28. März 2003; (außer 9: Arnt Löber) Text: ebenda am 30. Juli 2014

Im Urlaub darf es auch mal keine Stadt sein, die es zu dokumentieren gilt. Dabei hat es → Ahrenshoop (Wikipedia) durchaus in sich.

Der klitzekleine Streifzug, ein Tagesausflug, brachte eher die alltägliche Saisonstimmung ins Bild als die besonderen Eigenheiten des Ortes. Denen gelte es gewiss, sie bei Gelegenheit genauer zu betrachten. Dennoch sind einige ortstypische Szenarien in der Bildserie vertreten.

Von hervorragender Bedeutung ist der Blick auf eine bereits 2003 noch analog gefasste Kleinstdokumentation des damals kurz vor dem Abriss bedindlichen Kurhauses. Hier eine kleine Kulturkritik:

Warum schickt es sich für stilsichere Fahrer eines Aston Martin soviel mehr, vor einem investorenpompösen Bauwerk der Jetztzeit zu posieren, das dem filigranen Design des Fahrzeugs architektonisch in soviel nachsteht, anstatt ihren Einfluss auf den Erhalt eines solchen auch andernorts in der Welt salonfähigen Schmuckstücks zu verwenden? (ohne Bild)


Der Streifzug durch Ahrenshoop und Strandsand:


Im Anschluss die elf Jahre alten Fotos vom längst verschiedenen Kurhaus: