Das Haus spielt mit

felix (kultur!ngenieur) am 1. Mai 2016 um 21:33

Auch Architekten haben Kinder. Sie verlieben sich in ein Thema. Sie arbeiten an Kunst für eine Ausstellung. So sieht das aus. Ob die Aneignung durch die jungen Nutzer, ob die Genialität der zitierten Architekten, ob die Gewissenhaftigkeit der Kuratorin: Das Gesehene – unter anderem zahlreiche historische Fotos – lässt viele Deutungen offen. Die Schau eröffnete am 30. April im Kunsthaus Dresden und läuft bis 31. Juli 2016. Spannend ist das zitierte Buch von Evelyn Richter und Hans-Dieter Schmidt „Entwicklungswunder Mensch“ (zvab.com).

Fotos: Felix Liebig, 30. April 2016

robotron

felix (kultur!ngenieur) am 24. April 2016 um 23:35

Das Areal des ehemligen VEB Kombinat Robotron (Wikipedia), heute Lingner-Stadt, wird bereits seit 2015 in Teilen baufrei gemacht. Der Abriss des Bauteils an der Bürgerwiese ist sowohl in der Presse, als auch in sozialen Medien vom Bauträger und etwa dem Netzwerk ostmodern (ostmodern) kontrovers diskutiert worden. Anstelle der sozialistischen Chip-Entwicklung tritt immobilienwirtschaftliche Revitalisierung. Der Bauplan des Trägers (Immovation-AG) sieht bis 2025 das Entwickeln nahezu des gesamten früheren robotron-Areals mit zweieinhalb- bis dreitausend Wohnungen vor. Eine Gruppe der AG Stadtdokumentation erarbeitet gemeinsam mit einigen externen Fotografen eine Dokumentation zunächst von Bestand und Abriss. Leider ohne das erbetene offizielle Votum der Eigentümer.

Fotos: bislang von Christoph Boosen, Mario Hennig, Felix Liebig, Wieland Schmidt (von links oben nach rechts unten)

Ein Versuchsbau – aber wofür?

felix (kultur!ngenieur) am 23. April 2016 um 16:12

Auf dem Gelände des früheren Strömungsmaschinenwerkes zwischen Niedersedlitzer und Mügelner Straße steht ein eigenartiges Bauwerk. Was es damit auf sich hat, ist unklar. Nur soviel: Es besteht nur bedingt aus Beton, wie es den Anschein hat, denn offenbar ist ein Traggerüst mit Faserbeton verkleidet worden, wie ein näherer Blick klärt.

Fotos: Felix Liebig, 21. April 2016

Hochhaus Schokopack

felix (kultur!ngenieur) am 23. April 2016 um 15:41

Der markante Bau gehörte einst zum NAGEMA-Komplex (Wikipedia) und findet heute keine Verwendung für den Firmensitz der in gleicher Tradition stehenden Firma Theegarten-Pactec (Wikipedia), die nun nebenan residiert. Eine Anfrage der AG Stadtdokumentation beim Besitzer des Hochhauses blieb vor geraumer Zeit erfolglos. Ein Journalist einer bekannten Lokalzeitung war offenbar dennoch im Gebäude und fasste vor einem Jahr seine Erkenntnisse (Oiger) privat zusammen. So bleibt das architektonische Kleinod ein Spiel aus Vegetation und Tektonik – und urbanen Kommentaren.

Fotos: Felix Liebig, 21. April 2016

Ausstellung zum Zentralwerk im „Stadt Riesa“

felix (kultur!ngenieur) am 6. April 2016 um 19:47

Mario Hennig AG Stadtdokumentation Zentralwerk

Foto: Mario Hennig

Für die Kultur- und Wohngenossenschaft Zentralwerk eG führt die AG Stadtdokumentation seit Frühjahr 2015 eine freie Baudokumentation durch. Sie speist ein Portfolio von Fotografien für deren Bautagebuch. Die in der Kneipe „Stadt Riesa“ am riesa efau gezeigte Ausstellung illustriert kompakt den Blick der AG auf das im Übergang befindliche Gebäude: Von den letzten Spuren der Vornutzung bis zum fertigen Kultur- und Kreativraum.

Sie ist bis auf weiteres in den Räumen der Kneipe zu sehen.

Das Zentralwerk verbindet Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kultur auf einem Gelände. Auf der Basis einer seit 2005 gewachsenen Gemeinschaft um den Kulturverein friedrichstadtZentral e.V. wird mithilfe der gemeinnützigen Stiftung trias bezahlbarer Raum für selbstbestimmtes Leben und Schaffen etabliert. Verwirklicht wird das Projekt von der dafür gegründeten Genossenschaft.

Geschützt: Aktuell eingerichtete Email-Konten

webmaster am 30. März 2016 um 13:52

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Tryptichon

felix (kultur!ngenieur) am 22. März 2016 um 23:34

Bei einem informellen Spaziergang mit einem Industriehistoriker entlang der Zwickauer Straße entstand dieses Tryptich.

Felix Liebig Zwickauer Strasse tryptich

Murals in Gdansk

sebastian am 24. Februar 2016 um 11:17

Den Stadtteil Zaspa in Gdasnk schmücken bis jetzt 54 großformatige Murals an Hauswänden. Dies ist damit die größte Freiluftgalerie dieser Art.

ozmo // gdansk

mehr Bilder der Galerie hier und weitere Informationen zu Zaspa unter das halbrunde zimmer.

Fotografische Leistungen für Sie

felix (kultur!ngenieur) am 17. Januar 2016 um 15:06

Felix Liebig AGSD DD-Pass Amtsblatt

Foto: Dresdner Amtsblatt 14.1.2016 (abfotografiert von Felix Liebig)

Der Header dieser Website und das Werbefoto aus dem Dresdner Amtsblatt haben nichts gemein – sie bedienen sich aber nahezu des gleichen stadtfotografischen Motivs. Ergänzend dazu bleibt zu sagen: „AG Stadtdokumentation – fotografische Leistungen für Sie“. Auch 2016.

Baustelle Kulturpalast – Eine Ausstellung in den Städtischen Bibliotheken

christoph am 4. Oktober 2015 um 17:26
1507_Kulturpalast_060

Foto: Christoph Boosen

Noch bis zum 8. Oktober 2015 zeigt die AG Stadtdokumentation in der Hauptbibliothek der Städtischen Bibliotheken im World Trade Center (Freiberger Straße 35) erstmals Fotografien von der Baustelle Kulturpalast. Im Anschluss daran – ab 9. Oktober – sind die Aufnahmen dann bis zum 14. November 2015 in der „medien@age“ (Waisenhausstr. 8) zu sehen!
Bereits seit 2013 und bis zu seiner Fertigstellung 2017 begleitet die AG Stadtdokumentation die Umbauarbeiten im Dresdner Kulturpalast. In der Regel mehrmals pro Monat besuchen Fotografen der AG das Gebäude und halten so kontinuierlich den Baufortschritt fest. Im Kontext dieser Arbeit ist es faszinierend zu beobachten, wie sich aus einer großen, lauten, schmutzigen und bisweilen sogar recht unübersichtlichen Baustelle langsam aber sicher die Konturen des neuen Kulturpalasts herausschälen.
Die im Rahmen dieser Ausstellung gezeigten Aufnahmen sind alle im Laufe der letzten eineinhalb Jahre entstanden. Sie bilden letztlich nur einen sehr kleinen Teil der in dieser Zeit entstandenen Fotografien und zeigen neben denjenigen Bereichen im Kulturpalast, die ab 2017 die Hauptbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden aufnehmen werden, einen Querschnitt durch alle Etagen des Gebäudes vom Keller bis zum Dach.